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Beutenkäfer

Der kleine Beutenkäfer (Aethina tumida) ist ein Parasit der Honigbiene, der ursprünglich aus dem südlichen Afrika stammt und sich danach weiter über Nordamerika (1996), Agypte (2000), Australien (2002) und Kanada (2002) ausbreitete. Der Käfer ist mit 5-7 mm Körperlänge etwa ein Drittel so groß wie eine Honigbiene. Kurz nach dem Schlupf ist der Käfer rot-braun gefärbt. Danach verfärbt er sich mit zunehmendem Alter schnell von dunkelbraun zu schwarz.

Der kleine Beutenkäfer lebt und vermehrt sich hauptsächlich in Bienenvölkern und gelagerten Bienenprodukten, kann sich jedoch auch auf Obst fortpflanzen. Dabei befällt er vornehmlich schwache Völker bis diese zusammenbrechen.

Ausgewachsene Käfer legen in der Beute eine große Anzahl Eier ab. Die Larven fressen in erster Linie Pollen und Honig, während die Erwachsenen Käfer die Bienenbrut bevorzugen; dabei werden die Waben zerstört. Der Honig wird so verunreinigt und beginnt zu gären.


 

 

Broschüre: Beutenkaefer.pdf
Broschüre des Bundesministeriums für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft: Der Beutenkäfer – ein weiterer Bienenschädling, der bislang auf Afrika beschränkt war.

 

 

 

 

http://de.wikipedia.org/wiki/Kleiner_Beutenkäfer

 

 
   
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letzte Änderung: 22. Februar 2009